»Ein riesiger Aufwand, der sich lohnt!«


Von ihrer Nachbarin ermutigt.

Marie-Josée ist Mutter von 11 Kindern. Sie hat an FH Schweiz ihren Werdegang berichtet:
 
»Wir waren uns an Brandrodungsfeldbau* gewohnt, aber ich war wirklich entmutigt, weil die Ernte kaum etwas abwarf.
Ich war bereit, alles aufzugeben, und in die Minen arbeiten zu gehen. Aber eine Nachbarin hat mir von den Agrarökologie-Workshops erzählt, die sie in Kigali besucht hatte. Sie hat uns gezeigt, wie wir zwischen den Kaffeepflanzen den Boden mit Stroh abdecken können, um ihn zu nähren und vor dem Austrocknen zu bewahren. Das ist zwar ein grosser Mehraufwand, doch er lohnt sich: Früher verwelkten die Kaffeebaumblätter in der Trockenzeit. Aber jetzt, mit dem Stroh, bleiben sie ganz grün. Das sieht wunderschön aus! Ich habe 23 Säcke zu 200 Kilo geerntet. Das ist acht Mal mehr als früher. Das war eine Riesenermutigung für mich. Die Technik der Strohabdeckung haben wir auch auf die Maiskulturen angewendet. Unsere Ernte hat sich verdreifacht!«
 
* Bei dieser Anbauart wird das Gras abgebrannt, bevor der Boden bebaut wird. Die Asche ist zwar äusserst reich an Mineralstoffen, die für die Pflanzen nützlich sind. Zugleich verpufft aber mit der Brandrodung der Stickstoff und der Kohlenstoff, der in den Pflanzen gebunden ist, und das Bodenleben wird zerstört. Diese Anbautechnik ist weit verbreitet, sie ist aber nicht nachhaltig. Darum wird von ihr abgeraten.

> Mehr über das Projekt: »Hilfe für Kaffeeproduzenten in der Demokratischen Republik Kongo.«

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