Nothilfe Nyiragongo Vulkan


Am 22. Mai brach in der Demokratischen Republik Kongo, nördlich der Stadt Goma, der Vulkan Nyiragongo heftig aus und schickte geschmolzene Lava die Hänge hinunter in dicht besiedelte Gebiete.

Erdbeben mit einer Stärke von bis zu 5,3 erschütterten die Region und mehr als 400.000 Menschen wurden evakuiert, von denen viele in Ruanda Zuflucht suchten.
Zwei Dörfer an der Nordspitze von Goma wurden zerstört und zwei weitere wurden fast vollständig von Lava bedeckt. Ganze Stadtteile sind ohne Strom und es wird Wasserknappheit befürchtet.

Mindestens 32 Menschen sind nach Schätzungen der UN bis zum 24. Mai gestorben. Die meisten starben bei dem Versuch, das noch immer kühlende Lavafeld zu überqueren. Sie wurden von tödlichen Konzentrationen giftiger Dämpfe getötet, die aus unterirdischen Schloten an der Seite des Vulkans austraten.
Derzeit benötigen 15.000 Vertriebene dringend Nahrung, Wasser und sichere Unterkünfte. Es ist noch nicht bekannt, ob oder wann weitere Eruptionen oder Erdbeben auftreten werden, wodurch die Menschen in der gesamten Region sehr gefährdet sind.

FH arbeitet mit unserem Partner in der Region zusammen, um die Betroffenen zu unterstützen und sie mit Grundversorgungsgütern und Lebensmitteln zu versorgen.
Wir brauchen Ihre Hilfe, um unsere Arbeit dort fortzusetzen. Vielen Dank für Ihre Großzügigkeit!

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