Stärkung der Bauernorganisationen und -genossenschaften


Dieses Projekt in der burundischen Provinz Ruyigi soll für die Mitglieder der Betreiberorganisationen der Saatgutzentren in Nyabigozi, Mubavu und Kinyinya die Nahrungsmittel-Selbstversorgung wiederherstellen.

Heute leben etwa 70 % der Bevölkerung Burundis unter der Armutsgrenze (< USD 1.00 pro Tag und Person). 85 % der Haushalte sind täglich mit Ernährungsproblemen konfrontiert. Die Fälle schwerer Unterernährung machen 10 % aus, und die tägliche Kalorienzufuhr pro Kopf liegt mit 1650 kcal deutlich unter den Empfehlungen (2250 kcal).

Die Ziele des Projekts sind:

  • Gutes Saatgut erzeugen und austauschen; dazu die Produzentenorganisationen stärken und fördern.
  • Einkommensschaffende Aktivitäten lancieren; dies für mittellose und landlose Jugendliche, die sich in Organisationen zur Produktion von Palmöl, Soja, Erdnuss und Sonnenblume zusammengeschlossen haben.
  • Lagerinfrastrukturen bauen; dies zur gemeinschaftlichen Verarbeitung und Lagerung der Basiskulturen, die während den Konfliktjahren zerstört worden waren.
  • Aufforstung fördern; dies zur Stärkung der Agroforstwirtschaft, der Biodiversität und des Erosionsschutzes.
  • Kleinviehzucht rehabilitieren; sie war während dem Krieg zerstört worden.
  • In Bauernfeldschulen den Erfahrungsaustausch auf dem Feld fördern; so die Kompetenzen der Produzentenorganisationen stärken.
  • Saatgut zertifizieren; in Zusammenarbeit mit der Direktion für die Förderung des Saatguts und der Setzlinge (»Direction de la Promotion des Semences et des Plants DPSP«).

Anzahl der Begünstigten:

  • Teilprojekt Forstwirtschaft: 4000 Familien
  • Teilprojekt Lagerung: 1000 Familien
  • Teilprojekt Viehzucht: 900 Familien
  • Teilprojekt Verarbeitung: 3 Organisationen
  • In den Saatgutzentren: 300 Mitglieder von Saatgut-Produzentenorganisationen; das Saatgut kommt 2000 Familien zugute.
Projektnummer: P110
Anzahl Nutzniesser: 4 000 Familien (siehe obenstehende Details)
 

Details

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