Im Kampf gegen die Nahrungsmittelunsicherheit


Dieses Projekt bezweckt mit der Stärkung der landwirtschaftlichen Produktion und der Kleinviehzucht eine Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für die bedürftigsten Menschen im Grossraum Bukavu (Südkivu).

Die Demokratische Republik (DR) Kongo gehört zu den Ländern, die am stärksten unter Unterernährung leiden. Gemäss Angaben der FAO sind 75 % der Bevölkerung betroffen. Das Produktionspotenzial der Landwirtschaft wurde durch Krieg und die Klimaveränderung geschmälert. Abholzung und Brandrodungsfeldbau verschärfen die Erosion und den Fruchtbarkeitsverlust des Bodens zusätzlich.

Ausserdem sieht sich die Bevölkerung mit zahlreichen anderen, kriegsbedingten Hindernissen konfrontiert: interne Vertreibungen, Beschaffungsprobleme für Artikel des Grundbedarfs, Plünderungen von Besitz, Feldern und Vieh usw.

Projektziele

  • Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion und der Zucht dank der Vermehrung und Abgabe erstklassigen Saatguts und Zuchtviehs.
  • Stärkung der Produktionskapazität der Bäuerinnen und Bauern dank der Förderung neuer Landbautechniken und der biologischen Schädlingsbekämpfung.
  • Steigerung der Bodenfruchtbarkeit dank integrierten Dünge- und Erosionsschutztechniken.
Die Mitglieder der lokalen Entwicklungsorganisationen (LEO) stammen zu 90 % aus besonders exponierten Haushalten: Witwen, Opfer sexueller Gewalt, verlassene Ehefrauen, Opfer von Plünderungen durch bewaffnete Gruppen, Gastfamilien für Waisenkinder, ältere Menschen, Grossfamilien usw.

Dieses Projekt von FH erzielt in Zusammenarbeit mit den LEOs wirkungsvolle und dauerhafte Resultate. 
 
Projektnummer: P310
Anzahl Nutzniesser: 750 Familien (4 500 Menschen)
Budgetierter Beitrag 2014: CHF 110 000.--

Details

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